
Sie ist eine Kleinstadt-Bäckerin mit einem Groll gegen Milliardäre. Blöd nur, dass gerade einer über ihrer Bäckerei eingezogen ist – und sie wie sein persönliches Büro slash Café benutzt.
Das erste Mal, als ich Jeremy Holland begegnet bin, nannte er Smuggler’s Hideaway „Podunk“. Beim nächsten Mal? Bettelte er darum, das Loft über meiner Bäckerei mieten zu dürfen.
Eigentlich hätte ich ihm einen Christstollen ins arrogante Milliardärsgesicht werfen sollen. Aber die Feiertage sind teuer, und die Miete hilft mir, die Öfen am Laufen zu halten. Also wohnt jetzt ein Tech-Mogul über mir – und spaziert durch meine Küche, als würde sie ihm gehören.
Jeremy scheint keine Grenzen zu kennen. Oder Kaffeehaus-Etikette. Oder die Tatsache, dass ich nicht interessiert bin – egal, wie gut er riecht oder wie unfair sexy er in diesen tief sitzenden Jeans und den zerknitterten T-Shirts aussieht.
Dumm nur, dass er vergessen hat, sich wie ein verwöhnter Milliardär zu benehmen. Stattdessen hilft er mir beim Lebkuchenhaus-Bauen, beim Kekse-Ausliefern – und sogar beim Aufhängen der Weihnachtsbeleuchtung im Ort. Und jetzt frage ich mich langsam, wozu diese Hände noch alles fähig sind.
Je mehr er mithilft – mit seinem zerzausten, dunkelblonden Haar, diesen durchdringenden Augen und diesem Mund, der nur Ärger verspricht – desto schwerer fällt es mir, mich daran zu erinnern, warum ich Milliardäre überhaupt hasse. Und ich gebe der Versuchung nach.
Aber wir waren uns einig: keine Verpflichtungen, keine Versprechen. Nur ein bisschen Weihnachtszauber.
Das hier ist Only for the Season.
Diese Kleinstadt-Weihnachtsromanze erzählt von einer Bäckerin mit einem Groll so groß wie Smuggler’s Hideaway gegen Milliardäre, einem Milliardär mit Vertrauensproblemen, einem frechen Otter und einer salzigen kleinen Insel, auf der Meerjungfrauen vielleicht echt sind – die Liebe aber ganz bestimmt.